Swissmedic nimmt zur Kenntnis, dass die US-Regierung einen möglichen Zusammenhang zwischen Paracetamol in der Schwangerschaft und Autismus diskutiert. Die Behörde betont, dass sich seit der Erstzulassung keine wissenschaftlichen Belege für einen solchen Zusammenhang ergeben haben. Diese Einschätzung entspricht den Bewertungen internationaler Zulassungsbehörden sowie medizinischer Fachgremien.
In der Schweiz sind Paracetamol-haltige Medikamente seit vielen Jahren zugelassen, auch für Schwangere zur Behandlung von Schmerzen und Fieber. Das Nutzen-Risiko-Verhältnis bleibt positiv, zumal alternative Mittel für Schwangere teils weniger geeignet sind.
Swissmedic empfiehlt, die Packungsbeilage zu beachten und bei Fragen ärztlichen oder pharmazeutischen Rat einzuholen.
Stellungnahme von Swissmedic vom 24. September hier nachlesen
