Am 13. November fand der nationale Zukunftstag statt – ein Tag, an dem Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Arbeitswelt erhalten und verschiedene Berufe aus erster Hand kennenlernen. Die zwölfjährige Selina nutzte diese Gelegenheit, um beim Schweizerischen Hebammenverband (SHV) in Olten hinter die Kulissen zu blicken. Dort unterstützte sie die Redaktion der «Obstetrica» unter anderem als Fotografin und übernahm das Schreiben und Aufschalten ihrer Interviewantworten gleich selbst.

Du bist heute beim Schweizerischen Hebammenverband zu Besuch. Erzähle kurz, wer du bist.
Ich heisse Selina, bin 12 Jahre alt und wohne im Kanton St. Gallen. Zur Schule gehe ich in der Sproochbrugg, in die erste Sekundarschule. Meine Hobbys sind Lesen, Schreiben, Tanzen und Gitarre spielen und mein Traumberuf ist Journalistin oder Autorin.
Du bist heute auf der Geschäftsstelle des SHV. Dich interessiert vor allem die Arbeit in der Kommunikation. Warum?
Ich interessiere mich für Journalismus, weil ich gerne lese und schreibe und weil ich mir das als einen interessanten Beruf vorstelle.
Spannend am Journalismus finde ich, dass man Leute interviewen kann und auch, dass man, je nachdem, was man genau macht, viel reisen kann. Ausserdem kann man über aktuelle Themen schreiben und ist so immer bestens über das Weltgeschehen informiert.
Welche Fragen würdest du einer Hebamme stellen?
Warum sind Sie Hebamme geworden? Was gefällt Ihnen am besten an Ihrem Beruf?
Und ganz allgemein: Mit wem würdest du gerne mal ein Interview machen?
Ich würde gerne einmal Connie Glynn interviewen, weil sie meine Lieblingsautorin ist und sie meine Lieblingsbücherreihe «Prinzessin undercover» geschrieben hat.
Worüber würdest du als Journalistin gerne mal schreiben?
Ich würde gerne einmal etwas über Schule schreiben und darüber, wie verschiedene Länder unterschiedliche Bildungswege haben, wie zum Beispiel die amerikanische High School oder die europäische Sekundar-, Realschule oder das Gymnasium.
Was hat dir an deinem Zukunftstag am besten gefallen?
Ich fand es cool, dass ich so viel selber machen konnte, zum Beispiel Fotos machen für einen Bericht, Adressen auf Couverts aufkleben und zusammen mit Christine Brändli, meinem Grossmami, zur Post zu gehen.
Liebe Selina, schön, dass du beim Schweizerischen Hebammenverband auf Besuch warst.

