Weltweit erleiden Millionen von Frauen eine postpartale Depression. Sie beeinträchtigt nicht nur die Mütter, sondern wirkt sich auch negativ auf die gesunde Entwicklung des Kindes und das Wohlbefinden der ganzen Familie aus. Obwohl die postpartale Depression zunehmend Beachtung findet, wird sie nach wie vor zu selten diagnostiziert und unzureichend behandelt, auch in der Schweiz.
Im Policy-Brief Nr. 10 wirft die Eidgenössische Kommission für Familienfragen ein Schlaglicht auf die Problematik der postpartalen Phase. Sie nennt die häufigsten Risikofaktoren und beschreibt die Symptome einer postpartalen Depression und wie sie sich vom Babyblues unterscheidet.
Zudem gibt sie einen Überblick über die Situation in der Schweiz und spricht Empfehlungen an die Behörden aus: landesweite Datenerhebung, systematische Früherkennung, aber auch die Stärkung der vernetzten Betreuung und die Schaffung niederschwelliger Angebote.
Sie spricht sich für die Einführung einer angemessenen, für beide Elternteile gleichberechtigteren Elternzeit aus sowie für eine Erwerbsausfallentschädigung von 100 Prozent des Einkommens während der gesamten Dauer des Arbeitsverbots.
Quelle: Medienmitteilung Schweizerische Eidgenossenschaft vom 31. August.
Um den Policy-Brief Nr. 10 zu lesen, hier klicken

