Das BAG und Alliance Enfance haben das Webportal www.familienzentrierte-vernetzung.ch lanciert, um Ihnen aktuelles Wissen und praxisnahe Impulse zur Familienzentrierten Vernetzung zu bieten – laufend ergänzt durch neue Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Praxis. Das Portal ist ab sofort online.
Die ersten 1000 Tage eines Kindes sind entscheidend für seine Entwicklung: Sie bilden den Grundstein für Gesundheit, Bildungschancen und soziale Teilhabe. Allerdings haben nicht alle Familien in dieser wichtigen, oft aber auch sehr anstrengenden Phase die gleichen Ressourcen und Möglichkeiten. Umso zentraler ist es, in präventive Strukturen und Massnahmen zu investieren – sie legen das Fundament für eine gesunde Entwicklung und langfristige Chancengleichheit.
Die Familienzentrierte Vernetzung setzt genau hier an: Sie sorgt für Strukturen, die es ermöglichen, besondere Belastungen systematisch und frühzeitig zu erkennen, gezielte Hilfen bereitzustellen und Familien zu entlasten. Die Familienzentrierte Vernetzung verbindet bestehende Angebote sinnvoll, ergänzt vorhandene Strukturen – ohne sie zu ersetzen – und schliesst Angebotslücken. Gerade Sie – Fachpersonen sowie Entscheidungsträgerinnen und -träger in Kantonen, Städten und Gemeinden – spielen eine zentrale Rolle und gestalten die Familienzentrierte Vernetzung vor Ort mit.
Entdecken Sie das Portal und lassen Sie sich inspirieren. Wir freuen uns über Ihre Ideen und Anregungen!
Eliane Gonzalez
Geschäftsstelle
Alliance enfance
Hilde Schäffler, Dr.phil.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Bundesamt für Gesundheit BAG, Abteilung Prävention nichtübertragbarer Krankheiten NCD


Die familienzentrierte Vernetzung stand bereits in vergangenen Ausgaben der «Obstetrica» im Fokus:
Hier nachlesen «Obstetrica» 1/2025 Bericht zum Webinar zur Frühen Kindheit, organisiert vom Schweizerischen Hebammenverband, dem Fachverband Mütter-Väterberatung, alliance enfance , Public Health Schweiz und a:primo.
Hier nachlesen «Obstetrica» 4/2023 Bericht zum ersten Anlass zwischen dem Schweizerischen Hebammenverband und dem Fachverband Mütter- und Väterberatung.