Neu entwickelter interdisziplinärer Zertifikatslehrgang für Hebammen und weitere Fachpersonen aus der Geburtshilfe: «Wenn das (ungeborene) Kind stirbt – Begleitung in Krise, Verlust und Trauer»
Den Umgang mit Krisen stärken, Kenntnisse in der Trauerbegleitung vertiefen und Gesprächsführungs- und Beratungskompetenzen erweitern.
Start im Herbst 2026
78 Log-Punkte
Wenn ein Kind während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder kurz danach stirbt, sind Hebammen und das weitere geburtshilfliche Team zentrale Bezugspersonen für die betroffenen Eltern: ihre Haltung, Sprache und ihr Wissen prägen, wie Mütter, Väter und die gesamte Familie diese existenzielle Erfahrung erleben und ihren weiteren Weg gestalten.
Der neu konzipierte Zertifikatslehrgang bietet Fachpersonen einen fundierten Rahmen, um Eltern in dieser sensiblen Lebenssituation fachlich kompetent, achtsam und sicher begleiten zu können. Der Lehrgang stärkt den Umgang mit Krisen, vertieft Kenntnisse in der Trauerbegleitung und erweitert die Gesprächsführungs- und Beratungskompetenzen der Fachpersonen.
Die vier Module à je drei Tagen in Luzern werden durch Online-Supervision ergänzt und von einem interprofessionellen Team gestaltet. Dieses verfügt unter anderem über Expertise aus den Bereichen Soziologie und Sexologie, Pädiatrie mit Schwerpunkt Palliativmedizin, Gynäkologie, Hebammenarbeit und Trauerbegleitung. Die Dozent*innen verbinden wissenschaftlich fundiertes Wissen mit praxisnaher Begleitung.
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