Lehrgang 2027 «Wenn das (ungeborene) Kind stirbt»
Fundiertes Fachwissen zur Begleitung in Krise, Verlust und Trauer für Hebammen und weitere Fachpersonen aus der Geburtshilfe
Der frühe Tod eines Kindes während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder kurz danach ist ein tiefgreifendes Ereignis – auch für die betreuenden Fachpersonen. Hebammen sind nebst weiteren Fachpersonen oft die ersten Ansprechpartner*innen für betroffene Eltern. Diese Begleitung, Beratung und die Kommunikation in diesen sensiblen Momenten des unmittelbaren Geschehens sind von zentraler Bedeutung für das gesunde Weiterleben der betroffenen Familien – und zugleich sehr herausfordernd.
Dieser praxisorientierte Lehrgang vermittelt fundiertes Fachwissen zu Verlustsituationen während der Schwangerschaft und rund um die Geburt. Er befähigt im Umgang mit Krisen, bildet in Trauerbegleitung weiter und vertieft Gesprächsführungs- und Beratungskompetenzen. Der interdisziplinäre Lehrgang stärkt die professionelle Haltung, fördert Selbstfürsorge und unterstützt Fachpersonen darin, betroffene Familien achtsam und sicher zu begleiten.
Der interdisziplinäre Lehrgang umfasst vier dreitägige Präsenzmodule in Luzern sowie eine anschliessende Online-Supervision.
Die Präsenzmodule beginnen am 19. August 2027 und dauern bis am 18. März 2028. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat.
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Termin vormerken: Reservieren Sie sich schon heute den 18. November 2027 für die
5. Interprofessionelle Fachtagung Perinataler Kindstod.
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