Am 27. und 28. Mai trafen sich Hebammen aus der ganzen Schweiz im Trafo Baden zum Schweizerischen Hebammenkongress unter dem Motto «Empowered Midwives, Empowered Families – Die Zeit ist jetzt».
Eineinhalb Tage voller Inspiration, fachlichem Austausch, neuen Perspektiven und persönlicher Begegnungen prägten den Kongress.
Wichtig: 2027 findet der Schweizerische Hebammenkongress erstmals getrennt auf Französisch und Deutsch statt. Die Daten für die Agenda:
- Der Kongress in der Romandie wird am 28. und 29. April 2027 in Morges durchgeführt.
- Der Kongress in der Deutschschweiz findet am 31. August und 1. September 2027 in Baden statt.
- Die Delegiertenversammlung findet am 24. Mai 2027 online statt.
Bis es so weit ist, folgt zunächst eine kleine Bilderreise durch den Kongress 2026.
Die kommende Ausgabe der «Obstetrica» widmet sich in ihren Fokus-Artikeln vertieft dem Kongress sowie dem Blockthema Public Health, dem Schwerpunktthema des Hefts. Die Ausgabe erscheint Mitte Juli.










Posterwettbewerb
Insgesamt 18 Poster wurden eingereicht und der Jury zur Evaluation vorgelegt. Folgende Personen dürfen sich über einen Preis freuen.
Masterthesis
Laureline Bloch und Sandrine Richard gewannen den ersten Preis mit ihrem Poster zu «Les débuts du travail de l’accouchement en Suisse romande: une étude qualitative sur les savoirs et pratiques de lieux de naissance». Das Poster von Stefanie Antonia Nunez, «Die Dynamik des Kinderwunsches: Entwicklung und erste Validierung eines Instruments zur Erfassung der Reproduktionsmotivation bei Frauen in der Fertilitätsbehandlungs», belegte den zweiten Platz.
Hebammenforschung
In der Kategorie Hebammenforschung teilten sich zwei Poster den ersten Platz: Das Poster von Emilienne Celetta mit dem Titel «Birth experience and first-month postpartum recovery: a cross-sectional analysis of the Swiss SOCRATES cohort» sowie das Poster von Antonia Müller mit dem Titel «What remains unseen: the gap between documented and self-reported mental health in women receiving maternity care in Switzerland?» Avril Cibois, Gaia Tavola und Léna Antoine erreichten mit «Quel est l’effet de l’acide tranexamique comparé aux protocoles standards pour la réduction des pertes sanguines et de ses marqueurs biologiques chez les femmes ayant accouché par voie vaginale?» den zweiten Platz.
Hebammenprojekte mit Evaluation
Stéphanie Pfister Boulenaz gewann mit ihrem Poster «Experience and Benefits of Postpartum Psychosocial Counseling Sessions».
Um die Poster einzusehen, hier klicken