Jedes Jahr vom 25. November bis 10. Dezember engagieren sich über 300 Organisationen in der Schweiz gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Die Gewaltpräventionskampagne wird von Frieda – der feministischen Friedensorganisation seit 18 Jahren in der Schweiz koordiniert. Jedes Jahr wird ein neues Fokusthema festgelegt.
2025 steht eine Realität im Zentrum, die oft ignoriert wird: Geschlechtsspezifische Gewalt und Behinderungen.

Frauen und queere Menschen mit Behinderungen – besonders jene, die auf Unterstützung angewiesen sind, in Institutionen leben oder unsichtbare Behinderungen haben – erleben zwei- bis viermal häufiger Gewalt. Sie sind Übergriffen, Machtmissbrauch, Kontrolle und Vernachlässigung ausgesetzt – oft täglich. Trotzdem fehlen sie in den Statistiken und haben kaum Zugang zu Schutz oder Unterstützung. Ob sichtbare oder unsichtbare Behinderungen, chronische Krankheit oder altersbedingte Behinderungen – all das erhöht das Risiko, Gewalt zu erleiden.
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