Bindung im Zeitalter von Komplexität und Überforderung

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Bindung im Zeitalter von Komplexität und Überforderung
01.10.2025
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Bild von Katrin Krähenbühl,
Katrin Krähenbühl,
Hebamme MSc und Dozentin an der Berner Fachhochschule. Sie geht einer körpertherapeutischen Tätigkeit in eigener Praxis »zentrum b« mit Schwerpunkt bindungsorientierte Eltern-Kind Arbeit nach. katrin.kraehenbuehl@bfh.ch oder kontakt@zentrum-b.ch

In einer Welt, die zunehmend von Unsicherheit, Komplexität und Überforderung geprägt ist, gewinnen stabile Bindungsbeziehungen neue Bedeutung – sowohl als Schutzfaktor als auch als Gestaltungsressource.

Elternwerden ist seit jeher ein biologisch, emotional und sozial komplexes Geschehen. Im Zeitalter von Digitalisierung, Beschleunigung und globalen Krisen nimmt die Komplexität stetig zu. Der Futurist Jamais Cascio (2020) beschreibt die heutige Welt mit dem Begriff BANI – es steht für «brittle» (brüchig), «anxious» (ängstlich), «non-linear» (nicht-linear) und «incomprehensible» (unverständlich). Dieses analytische Denkkonzept beschreibt eine Lebenswelt, in der stabile Strukturen plötzlich wegbrechen, Menschen unter anhaltender Unsicherheit und Orientierungslosigkeit leiden, Entwicklungen kaum vorhersagbar sind, Komplexität überfordert und die kollektive Angst zunimmt.

In dieser Realität begleiten Hebammen Familien während der vulnerablen Phase von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Viele Eltern sind sich der Bedeutung von Bindung bewusst. Einige verfolgen, oft durch die sozialen Medien animiert, ein verzerrt dargestelltes oder idealisiertes Bild von bedürfnis- und bindungsorientierter Elternschaft. Kann die Bindungstheorie von John Bowlby (1988) und Mary Ainsworth (1978) hier Orientierung schaffen oder erhöht sie gar den Druck auf Eltern, Bindungs- und Fachpersonen?

Bindungstheorie im Licht aktueller Entwicklungen

Die Bindungstheorie von Bowlby ist in dem von Cascio als «BANI» beschriebenen Zeitalter (siehe oben) weiterhin relevant, vielleicht sogar relevanter denn je. Bowlby beschreibt darin, wie frühkindliche Beziehungen das weitere Leben eines Menschen prägen. Die Bindung des Kindes mit einer feinfühligen primären Bezugsperson dient dem Überleben, der emotionalen Sicherheit und der Stressregulation. Reagiert die Bindungsperson feinfühlig, prompt und zuverlässig auf die Signale des Kindes, wird die Entstehung eines sicheren Arbeitsmodells für Bindung gefördert. Dadurch gewinnt das Kind Vertrauen in sich und die Welt, die es in diesem Zustand explorieren und dadurch entwicklungsrelevante Erfahrungen sammeln kann (Ainsworth et al., 1978). Wiederholt wenig feinfühlige, unangepasste oder inkonsistente Reaktionen hingegen können zu unsicheren, vermeidenden oder desorganisierten Bindungsmustern führen, die das kindliche Explorationsbedürfnis sowie das gegenwärtige und zukünftige Verhalten, etwa in Beziehungen oder unter Stress, beeinflussen (Bowlby, 1988; Ainsworth 1978; Main & Solomon,1990).

Aktuelle Perspektiven auf die Bindungstheorie

Die Bindungstheorie wurde in den vergangenen Jahrzehnten weiterentwickelt und kritisch hinterfragt. Bowlby (2001) beschrieb ursprünglich das Bedürfnis nach Primärbindung als ein angeborenes Verhalten, welches evolutionär entwickelt wurde, um das Überleben des Kindes zu sichern. In seiner von den Werten einer westlichen, mittelständischen und patriarchalen Gesellschaft geprägten Sichtweise wird die Mutter als primäre Bindungsperson innerhalb des ersten Lebensjahres des Kindes angesehen. Der enge Fokus auf die Mutter-Kind-Beziehung scheint jedoch aus heutiger und globaler Sicht nicht mehr zeitgemäss und die Vorstellung einer monotropen primären Bindungsperson wird hinterfragt. In vielen Familien und geteilten Fürsorgemodellen übernehmen heute Väter, Patchwork-Eltern, Grosseltern oder familienexterne Bezugs- und Fachpersonen bindungsrelevante Rollen. Wenn die Vielfalt kultureller Betreuungssysteme berücksichtigt wird, zeigt sich, dass Kinder Bindungen zu mehreren Bezugspersonen entwickeln können (Dagan & Sagi-Schwartz, 2021; Grossmann & Grossmann, 2021) und Kinderbetreuung kollektiver organisiert sein kann (Ahnert, 2004).

Bowlby (2001) ging davon aus, dass die in der frühen Kindheit etablierten Bindungsmuster im weiteren Lebensverlauf stabil bleiben. Heute gilt: Bindung ist veränderbar. Obwohl frühe Erfahrungen prägend sind, können spätere Beziehungen, Partnerschaften oder therapeutische Prozesse das Bindungsverhalten beeinflussen (Grossmann, 2013; Harms, 2016; Stern, 2004).

Neben den entwicklungspsychologischen und beobachtbaren Verhaltensweisen in Bowlbys Bindungstheorie spielen im dynamischen Bindungsgeschehen auch Genetik, Epigenetik und Neurobiologie eine Rolle. Genetische Varianten, etwa im Oxytocin-Rezeptor-Gen (Julian et al. 2019) oder Serotonintransporter-Gen (Landoni et al. 2022, Hankin et al., 2022), beeinflussen die Reaktion von Kindern auf Stress, Trennung und soziale Reize. Unsichere Bindungserfahrungen oder Traumata können über epigenetische Veränderungen der Genexpression transgenerational weitergegeben werden, sofern sie nicht durch Schutzfaktoren, wie sichere Beziehungen oder therapeutische Interventionen, unterbrochen werden. Aus neurobiologischen Erkenntnissen (Strüber, 2016) lässt sich ableiten, dass frühe Bindungserfahrungen entscheidend dazu beitragen, die Strukturen des kindlichen Gehirns funktional zu vernetzen. Besonders zentral ist dabei das Hormon Oxytocin, das bei liebevoller Zuwendung ausgeschüttet wird und Nähe sowie Vertrauen fördert. Umgekehrt kann chronischer Stress in Form von Vernachlässigung oder inkonsistenter Fürsorge zu einer dauerhaften Überaktivierung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse führen und dadurch die Entwicklung von Emotions- und Stressregulation beeinträchtigen.

Moderne Bindungsforschung zeigt, dass Qualität und Stabilität von Bindungsbeziehungen wesentlich von sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Bedingungen geprägt sind (Booth, 2018). So kann beispielsweise Elternschaft unter zeitlichem oder ökonomischem Druck, mangelnder sozialer Unterstützung oder gesellschaftlichen Rollenerwartungen die Feinfühligkeit und emotionale Verfügbarkeit erschweren. Verlässliche soziale Netzwerke, partnerschaftliche Aufgabenteilung und gesellschaftliche Anerkennung elterlicher Fürsorge hingegen können bindungsfördernde Faktoren darstellen.

Bindung als dynamischer Prozess

Zusammenfassend können folgende Erkenntnisse aus der weiterentwickelten Bindungstheorie abgeleitet werden: Bindungsprozesse beruhen auf feinfühliger Interaktion und sind stets in einen biopsychosozialen sowie gesellschaftlichen Kontext eingebettet. Sie werden sowohl durch frühere Erfahrungen und epigenetische Einflüsse als auch durch aktuelle Beziehungen mit verschiedenen Bindungspersonen und mögliche therapeutische Interventionen geprägt. Bindung ist ein dynamischer Prozess, der sich über die gesamte Lebensspanne hinweg verändern kann. Basierend auf diesen Erkenntnissen kann der Druck auf die Eltern insgesamt verringert werden. Die Mutter stellt nicht die alleinige Bindungsperson dar, sie handelt innerhalb eines sozialen Gefüges, welches Verantwortung mitträgt oder mittragen sollte. Die soziale Isolation der Kleinfamilien stellt eine weitere Herausforderung der heutigen Zeit dar. Stattdessen bräuchte es ein soziales Netzwerk – im Sinne des bekannten Sprichworts «es braucht ein Dorf, um ein Kind zu erziehen» – sowie bindungsstärkende, fachliche Begleitung, um Kinder und Familien nachhaltig zu unterstützen.  

Eltern und Kinder bindungsstärkend begleiten

Hebammen etablieren eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Beziehung zur Klient*in (WHO, 2024) und werden zu einer temporären Beziehungs- und Bindungsperson im Familiensystem. Sie arbeiten nach Möglichkeit kontinuierlich begleitend, mitfühlend und co-regulierend. Gerade während der vulnerablen Übergangsphase der Elternwerdung sind Verbindlichkeit, Orientierung und Halt für die Eltern zentral (Schmid, 2015). Kind, Mutter und Umfeld können als menschliches Ökosystem betrachtet werden, in dem die umhüllenden Schichten den jeweils inneren Schichten Halt und Schutz vermitteln (Schmid, 2015). Die Hebamme ist temporär haltgebender Teil dieses Systems. Ein sicherer und gehaltener Rahmen unterstützt die Eltern in ihrer Regulationsfähigkeit und Selbstanbindung (Harms, 2020). Dadurch wird ihre Selbstwirksamkeit und der Zugang zu inneren Ressourcen, wie beispielsweise elterliche Feinfühligkeit, gestärkt und gute Voraussetzungen für den Bindungsaufbau mit dem Kind geschaffen.

Hebammen handeln – wie Eltern – im BANI-Kontext (siehe oben).  Das kann zu komplexen Betreuungssituationen und herausfordernden Arbeitsbedingungen führen. In einer Zeit, die von globaler Unsicherheit, Krisen und wachsender emotionaler Überforderung geprägt ist, erleben viele Menschen eine grundlegende Entfremdung vom eigenen Körper und von sicheren Beziehungen. Umso wichtiger wird die Stärkung der Selbstwahrnehmung, Selbstanbindung und damit auch der Bindungsfähigkeit. Genau hier setzt Körperarbeit (Krähenbühl & Gschwend, 2024) an, sowohl bei den Klient*innen als auch bei der Hebamme selbst.

Selbstanbindung und Bindung als Schutzfaktor

Körperarbeit ist Beziehungsarbeit – in Bezug auf das eigene Selbst sowie auf den Kontakt mit dem Gegenüber. Das Individuum in seiner momentanen körperlichen, emotionalen und kognitiven Verfassung bildet dabei den Ausgangspunkt (Krähenbühl & Keller, 2025). Auch die globale Initiative der «Inner Development Goals» (IDG, 2025), propagiert in ihrem Rahmenwerk, dass Entwicklung, sei sie persönlich, sozial oder global, immer über die Dimension «Sein – Beziehung zu sich selbst» geht. Dadurch kann mehr Verbindung, zwischenmenschliche Beziehung und Fürsorge für andere entstehen.

Umgang mit den Veränderungen

Wie also mit der allgemeinen Dynamik von Beschleunigung, Entfremdung und Komplexität umgehen und wieder mehr Beziehung zu sich selbst im Hier und Jetzt zu erreichen? «Back to the roots» – zurück zu den Wurzeln. Kurz innehalten, verlangsamen und den Boden unter den Füssen wahrnehmen oder ein paar Atemzüge lang die eigene Atmung beobachten. Die Aufmerksamkeit auf die Körperwahrnehmung und die gegenwärtigen Emotionen lenken, diese benennen, die Selbstregulationsfähigkeit stärken und den Grad der eigenen Selbstanbindung erhöhen. Was auf den ersten Blick banal klingen mag, sind die Basics von Körperarbeit und Körpergewahrsein, bekannt auch aus der Achtsamkeitslehre. Selbstverständlich sind diese bis hin zu körpertherapeutischen Interventionen ausdifferenzierbar.   Beziehungs- und Bindungsfähigkeit setzt voraus, mit sich selbst in Kontakt zu sein. Die Selbstanbindung bildet dabei die Grundlage der zwischenmenschlichen Beziehung. Thomas Harms (2020) beschreibt dies treffend: «Bindung braucht einen Körper.»

Der selbstangebundene Zustand der Hebamme ist die Basis, um in einen mitfühlenden Kontakt mit Frau, Kind und Partner*in zu sein, und der Voraussetzungen schafft, um die Situation ganzheitlicher zu verstehen und zu begleiten. Für die Eltern kann der verstärkte Selbstkontakt beispielsweise bedeuten, dass sie mehr Zugang zu inneren Ressourcen wie dem feinfühligen Fürsorgeverhalten haben. Die bestenfalls daraus resultierende positive Beziehungs- und Bindungserfahrungen wirken, im Sinne der weiterentwickelten Bindungstheorie, ganz am Lebensanfang wie auch im Verlauf des Lebens bindungsstärkend. Durch mehr Selbstanbindung und Bindung wird sich die Komplexität im Aussen wohl kaum unmittelbar verändern, was sich aber verändern kann, ist die Art und Weise wie sich Hebammen und Eltern darauf beziehen und welche inneren Ressourcen ihnen dabei zur Verfügung stehen.

Rund ums Thema Bindung: Weiterbildungen des SHV

Suchtbelasteten Familien Halt geben
12. März 2026, Olten

Information und Anmeldung

Eltern unterstützen – Kinder schützen
5. und 23. März 2026, Olten

Information und Anmeldung

Wenn Babys untröstlich weinen
19. März 2026, Olten

Information und Anmeldung

Literatur

  • Ahnert, L. (Hrsg.) (2004) Frühe Bindung. Entstehung und Entwicklung. Ernst Reinhardt Verlag.
  • Ainsworth, M. D. S., Blehar, M. C., Waters, E. & Wall, S. (1978) Patterns of Attachment: A Psychological Study of the Strange Situation. Lawrence Erlbaum.
  • Booth, A. T., Macdonald, J. A., & Youssef, G. J. (2018) Contextual Stress and Maternal Sensitivity: A Meta-Analytic Review of Stress Associations with the Maternal Behavior Q-Sort in Observational Studies. Developmental Reviewhttps://doi.org/10.1016/j.dr.2018.02.002
  • Bowlby, J. (1988) A secure base: Clinical applications of attachment theory. Routledge.
  • Bowlby, J. (2001) Bindung. Eine Analyse der Mutter-Kind-Beziehung. Suhrkamp.
  • Cascio, J. (2020) Facing the age of chaos. Medium. https://bit.ly/BANI-Welt
  • Dagan, O. & Sagi-Schwartz, A. (2021) Early attachment networks to multiple caregivers: History, assessment models, and future research recommendations.New Directions for Child and Adolescent Developmen; 2021, 9 –19. https://doi.org/10.1002/cad.20446
  • Grossmann, K. E. & Grossmann, K. (2021) Bindung und Bildung: Wie frühe Beziehungen die Entwicklung fördern. Klett-Cotta.
  • Grossmann, K. E. (2013) Frühe Bindung und spätere Entwicklung – Ergebnisse einer Langzeitstudie. Beltz Juventa.
  • Hankin, B. L., Nederhof, E., Oppenheimer, C. W., Jenness, J. L., Young, J. F., Abela, J. R. Z., Smolen, A. & Oldehinkel, A. J. (2011) Differential susceptibility in youth: Evidence that 5-HTTLPR × positive parenting is associated with positive affect for better and worse. Translational Psychiatry; 1(10), e44. https://doi.org/10.1038/tp.2011.44
  • Harms, T. (2016) Emotionelle Erste Hilfe – Bindungsförderung, Krisenintervention, Eltern‑Baby‑Therapie (3. Aufl.). Psychosozial-Verlag. ISBN 978‑3‑8379‑2615‑6
  • Harms, T. (2020) Bindung durch Selbstanbindung. Deutsche Hebammen Zeitschrif; 72(3), 74-79
  • Inner Development Goals, (2025) Inner Development Goals: Transformational Skills for Sustainable Development. https://innerdevelopmentgoals.org/
  • Julian, M. M., King, A. P., Bocknek, E. L., Mantha, B., Beeghly, M., Rosenblum, K. L. & Muzik, M. (2019) Associations between oxytocin receptor gene (OXTR) polymorphisms, childhood trauma, and parenting behavior. Developmental Psychology; 55(10), 2135–2146. https://doi.org/10.1037/dev0000783
  • Krähenbühl, K. & Gschwend, H. (2024) Eine Ressource für Hebammen. Deutsche Hebammenzeitschrift; 76(3), 30-32.
  • Krähenbühl, K. & Keller, S. (2025) Körperarbeit schafft interne Evidenz. Deutsche Hebammenzeitschrift; 77(6), 24-28.
  • Landoni, M., Dalla Muta, A., Di Tella, S., Ciuffo, G., Di Blasio, P. & Ionio, C. (2022) Parenting and the Serotonin Transporter Gene (5HTTLPR), Is There an Association? A Systematic Review of the Literature. International Journal of Environmental Research and Public Health; 19(7), 4052. https://doi.org/10.3390/ijerph19074052
  • Main, M. & Solomon, J. (1990) Procedures for identifying infants as disorganized/disoriented during the Ainsworth Strange Situation. In: Greenberg, Cicchetti & Cummings (Hrsg.): Attachment in the Preschool Years: Theory, Research, and Intervention, pp. 121–160. University of Chicago Press.
  • Schmid, V. (2015) Schwangerschaft, Geburt und Mutterwerden: ein salutogenetisches Betreuungsmodell. Elwin Staude.
  • Stern, D. N. (2004) The present moment in psychotherapy and everyday life. W. W. Norton & Company.
  • Strüber, N. (2016) Die erste Bindung – Wie Eltern die Entwicklung des kindlichen Gehirns prägen. Klett-Cotta.
  • World Health Organisation (2024) Transitioning to midwifery models of care. https://www.who.int/publications/i/item/9789240098268

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